Taikonauten betreten chinesisches Testmodul im All
Peking (AFP)
China ist in der bemannte Raumfahrt einen wichtigen Schritt
vorangekommen: Erstmals betraten drei chinesische Taikonauten ein
Testmodul im All, wie der staatliche Fernsehsender CCTV live zeigte.
Drei Stunden zuvor hatte das Raumschiff "Shenzhou 9" mit der 33-jährigen
Liu Yang und zwei männlichen Kollegen an Bord an das Modul "Tiangong 1"
(Himmlischer Palast) angedockt.
CCTV zeigte, wie zunächst Teamchef Jing Haipeng die Tür zum Modul
öffnete. Ihm folgte Liu Wang, etwa eine Viertelstunde darauf betrat die
erste Chinesin im All, Liu Yang, das Modul. Die drei testeten einige
Instrumente in der Schwerelosigkeit. Sie unterbrachen ihre Arbeit kurz,
um sich für die Kameras aufzustellen, während im Kontrollzentrum Applaus
aufbrandete.
Das automatische Andockmanöver der "Shenzhou 9" erfolgte kurz nach 08.00 Uhr MESZ. Es gilt als wesentliche Etappe beim Aufbau eines bemannten chinesischen Raumfahrtprogramms. Die drei Raumfahrer waren am Samstag mit einer Trägerrakete vom Typ "Langer Marsch 2F" vom Raumfahrtbahnhof Jiuquan in der Wüste Gobi ins All gestartet. Die Kampffliegerin Liu Yang ist die erste Chinesin im All. Von den chinesischen Medien wurde sie bereits als Nationalheldin gefeiert. Während der 13-tägigen Mission im All ist Liu vor allem für medizinische Experimente zuständig.
Nach Presseinformationen sollen das Raumschiff und das Testmodul
sechs Tage lang miteinander verbunden bleiben, bevor sie wieder getrennt
werden. Anschließend soll der Taikonaut Liu Wang manuell andocken -
eine weitere Premiere im chinesischen Raumfahrtprogramm. Die Taikonauten
übten das schwierige Manöver auf der Erde rund 1500 Mal. Es ist so
gefährlich, weil die beiden Raumschiffe mit einer Geschwindigkeit von
rund 28.000 Stundenkilometern um die Erde kreisen und sich bei einem
Zusammenprall zerstören würden.
China hatte sein Programm zur bemannten Raumfahrt im Jahr 1990 begonnen. Die Volksrepublik unterstreicht damit ihren Anspruch auf eine Stellung als Weltmacht. Im Jahr 2003 gelang es China nach den USA und der Sowjetunion als weltweit dritter Nation, mit einem eigenen Raumfahrzeug einen Menschen ins All zu schicken.copiado http://www.afp.com
Nach
dem Andocken ihres Raumschiffs haben zwei chinesische Taikonauten
erstmals das chinesische Testmodul "Tiangong 1" (Himmlischer Palast)
betreten.
Das automatische Andockmanöver der "Shenzhou 9" erfolgte kurz nach 08.00 Uhr MESZ. Es gilt als wesentliche Etappe beim Aufbau eines bemannten chinesischen Raumfahrtprogramms. Die drei Raumfahrer waren am Samstag mit einer Trägerrakete vom Typ "Langer Marsch 2F" vom Raumfahrtbahnhof Jiuquan in der Wüste Gobi ins All gestartet. Die Kampffliegerin Liu Yang ist die erste Chinesin im All. Von den chinesischen Medien wurde sie bereits als Nationalheldin gefeiert. Während der 13-tägigen Mission im All ist Liu vor allem für medizinische Experimente zuständig.
Mit
seiner bislang ehrgeizigsten Raumfahrtmission hat China seinen Anspruch
als Weltmacht untermauert. Die Volksrepublik schickte dabei mit Liu
Yang auch erstmals eine Frau ins All.
China hatte sein Programm zur bemannten Raumfahrt im Jahr 1990 begonnen. Die Volksrepublik unterstreicht damit ihren Anspruch auf eine Stellung als Weltmacht. Im Jahr 2003 gelang es China nach den USA und der Sowjetunion als weltweit dritter Nation, mit einem eigenen Raumfahrzeug einen Menschen ins All zu schicken.copiado http://www.afp.com
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