03/24 | 17:13 GMT
©AFP / Jung Yeon-Je
Cameron
Die Betonung liege auf dem Wort "wenn", hieß es. Cameron habe das Ulithi-Atoll im Pazifik verlassen, um im Meer oberhalb des Marianengrabens zu fahren. Am Freitag habe sein U-Boot bereits erfolgreich einen unbemannten Tauchgang zum Marianengraben absolviert.
Der 57-jährige Regisseur und erfahrene Taucher hatte vor rund zwei Wochen sein Vorhaben angekündigt, als erster Mensch seit mehr als 50 Jahren in den Marianengraben tauchen zu wollen. Der Kanadier will den in 11,2 Kilometern Tiefe gelegenen tiefsten Punkt des Grabens, Challenger Deep, erreichen und dort Filmaufnahmen machen. In seinem selbst entworfenen, acht Meter langen Unterwasserboot "Deepsea Challenger" will Cameron bis zu sechs Stunden lang dort verweilen. Neben Bildern der Unterwasserwelt will er Proben sammeln, die anschließend von Wissenschaftlern untersucht werden sollen.
1960 erreichten zwei Besatzungsmitglieder des U-Boots "Trieste" der US-Marine als erste - und bislang letzte - Menschen den tiefsten Punkt der Erdkruste. Sie konnten jedoch nur 20 Minuten lang dort bleiben. Zudem war ihre Sicht durch Schlick, der beim Aufsetzen am Meersgrund auf die Scheiben des U-Bootes spritzte, behindert.
Cameron will für seine Aufnahmen mehrere hochauflösende 3-D-Kameras verwenden. Starke LED-Leuchten sollen die Sicht auf die ansonsten völlig im Dunkeln liegende Unterwasserwelt ermöglichen.
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