24/12/2016 - 08:49
Nach
dem Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt hat
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker vor einem Kurswechsel in der
Flüchtlingspolitik gewarnt. "Europa muss den Menschen, die aus den
Kriegsgebieten und vom Terror fliehen, Zuflucht bieten", sagte Juncker
den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstagsausgabe). Er forderte,
Flüchtlinge nicht unter "einen Terrorismus-Generalverdacht" zu stellen.
AFP / Thierry Charlier
EU-Kommissionspräsident Juncker
Nach dem Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt
hat EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker vor einem Kurswechsel in
der Flüchtlingspolitik gewarnt. "Europa muss den Menschen, die aus den
Kriegsgebieten und vom Terror fliehen, Zuflucht bieten", sagte Juncker
den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstagsausgabe). Er forderte,
Flüchtlinge nicht unter "einen Terrorismus-Generalverdacht" zu stellen.
Wer auf eine Rhetorik der Ausgrenzung setze, befeuere die "Spirale des Hasses", sagte der EU-Kommissionspräsident weiter. "Unsere Werte, unsere Art des Zusammenlebens in Freiheit, im Miteinander und in Offenheit sind die besten Waffen gegen den Terror." Gleichzeitig forderte er eine europäische Antwort auf die Herausforderung.
Innere Sicherheit sei zwar primär eine Angelegenheit der EU-Mitgliedstaaten. Doch in einer Zeit, in der Terroristen "nicht an Grenzen halt machen", reichten die Mittel nationaler Innenpolitik alleine nicht mehr aus, sagte Juncker und verlangte eine bessere Zusammenarbeit "über Grenzen hinweg". Konkret gehe es darum, Informationen besser auszutauschen, Schlupflöcher für Extremisten zu schließen und ihre Finanzquellen trockenzulegen.
copy https://www.afp.com/
Juncker lehnt nach Anschlag in Berlin Kurswechsel in Flüchtlingspolitik ab
AFP / Thierry Charlier
EU-Kommissionspräsident Juncker
Wer auf eine Rhetorik der Ausgrenzung setze, befeuere die "Spirale des Hasses", sagte der EU-Kommissionspräsident weiter. "Unsere Werte, unsere Art des Zusammenlebens in Freiheit, im Miteinander und in Offenheit sind die besten Waffen gegen den Terror." Gleichzeitig forderte er eine europäische Antwort auf die Herausforderung.
Innere Sicherheit sei zwar primär eine Angelegenheit der EU-Mitgliedstaaten. Doch in einer Zeit, in der Terroristen "nicht an Grenzen halt machen", reichten die Mittel nationaler Innenpolitik alleine nicht mehr aus, sagte Juncker und verlangte eine bessere Zusammenarbeit "über Grenzen hinweg". Konkret gehe es darum, Informationen besser auszutauschen, Schlupflöcher für Extremisten zu schließen und ihre Finanzquellen trockenzulegen.
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